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Der Eulenspiegel ist ein Treffpunkt, in dem Kultur, Gastronomie und Einkauf sich unter einem Dach versammeln und zusammenwirken in einem gemischten Strauß von Angeboten und Aktivitäten. Neben unserem Cafe-Restaurant und dem Bioladen gibt es einen gemütlichen Gesprächsraum für Seminare und Events, sowie einen kleinen Kunst-Raum (siehe Veranstaltungen). Die Mitarbeiter des Hauses organisieren sich in einem losen Verband von unterschiedlichen Initiativen. Der Zusammenhalt gründet sich in gemeinsamen Ideen, gegenseitigem Respekt, offener Zusammenarbeit und in deren Wirkungen nach Außen.

Café Restaurant

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... für Menschen, die gerne selbstgebackene Kuchen genießen, die es mögen, sich mit anderen Leuten zu treffen und auszutauschen, oder die einfach nur lesen und den Blick von der Gartenterrasse zum Pfänder schweifen lassen wollen...

Unsere Gäste finden eine kleine Karte mit feinen Speisen. Die Küche hat eine einfache und saisonale Orientierung. Wir lassen uns aber auch von der südländischen und asiatischen Küche inspirieren.
Beinahe alle Zutaten beziehen wir aus der umliegenden Region, dem Allgäu und dem Bregenzerwald. Dazu zählt beispielsweise ein Bio-Hof in Lindau und natürlich unser Bio- und Projekte-Laden im Hause.



Öffnungszeiten Café

Das Restaurant/ Café hat Ferien vom 9.Januar bis 16. März 2017

Mittwoch bis Freitag von 18 bis 23 Uhr
Samstag von 12 bis 23 Uhr
Sonn- und Feiertag von 12 bis 21 Uhr



Telefon 08382 9896452
Dorfstr.25
88142 Wasserburg

Bio- und Projekteladen

Im Bioladen bieten wir ein Lebensmittel-Vollsortiment, inklusive Gemüse, Obst, Milch, Molkereiprodukten und Brot an. Daneben gibt es umweltfreundliche Reinigungsmittel und Kosmetika sowie eine kleine Auswahl an Produkten von interessanten regionalen Initiativen und anderen befreundeten Projekten mit ökologischen, sozialen und kulturellen Zielsetzungen - z.B. Taschen, Seifen, Bücher, Geschenke, Kunst. 

Über die ökologische Qualität der Produkte hinaus legen wir Wert auf gute Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten. Wir bemühen uns um Transparenz der Herkünfte und Herstellungsprozesse und versuchen kleine Schritte zu machen auf dem Weg zu mehr Miteinander und Füreinander im Wirtschaften. Der Laden bietet auch Gelegenheit zu Begegnungen oder zum Plausch bei einer Tasse Kaffee.

Öffnungszeiten Laden

Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag
von 9.00 bis 13.00 und 16.00 bis 19.00 Uhr

Viele regionale Produkte

Frisches Brot vom Bio-Bäcker Decker,
Vorzugsmilch und andere Molkereiprodukte.

Große Auswahl an Brot, Fleisch und Kosmetika auf Bestellung.

Kunst und Kunsthandwerk, Postkarten, Bücher und soziale Projekte

Dorfstr. 25, 88142 Wasserburg,
Telefon 08382-9896453 (in den Öffnungszeiten)
bioladen@eulenspiegel-wasserburg.de

Kulturraum

Der Kulturraum ist im 1. Obergeschoss und durch den Osteingang vom Café-Garten erreichbar.

Den Kulturraum verstehen wir als einen Ort der Kommunikation mit Rundgesprächen, Vorträgen, Informationsveranstaltungen, Workshops, Ausstellungen und Seminaren - auch Kleinkunst ist manchmal dabei - siehe Veranstaltungen.
Hinweise auf Veranstaltungen finden Sie auch in unserem Laden, im Café, in der Tagespresse und in unserer Zeitschrift „jedermensch“. Auf Wunsch schicken wir gerne unser Programm zu. 

Dorfstraße 25
88142 Wasserburg
T. 08382 89056
kultur@eulenspiegel-wasserburg.de

BAF - Projektraum

BAF (Bodensee Art Fund) ist ein unabhängiger Projekt-Raum für Kunst im Eulenspiegel. Ein breites Spektrum gegenwärtiger Kunst- und Präsentationsformen, sowie künstlerischer Aktionsformen wird präsentiert und diskutiert. BAF ist ein Ort des Austauschs und der Auseinandersetzung mit dem Ziel, Raum zu bieten für künstlerische Experimente, neue Dialoge zu eröffnen und zeitgenössische Kultur zu reflektieren.
Aktuelle Veranstaltungen siehe unter Veranstaltungen im Eulenspiegel. Der Eingang zum BAF-Raum ist an der äußersten linken Ecke des Hauses neben dem Bioladen.
www.ichbinbaf.de

Veranstaltungen im Eulenspiegel

Mai  2017

Mittwoch, 3. Mai 20 Uhr im Café
Arnd Bitsch liest Wilhelm Busch
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl; † 9. Januar 1908 in Mechtshausen) wird gerne auch als Urvater des Comics bezeichnet. Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands und der makabre Charme seiner Werke hat bis heute nichts von seinem Unterhaltungswert verloren.
Arnd Bitsch - geborener Pfälzer - lebt mit seiner Familie seit 1995 in Kressbronn. Als "Luigi" kennen ihn viele Freunde der "Männer und Tenöre" bei denen er mehrere Jahre aktiv war. 2015 las er bei den Kressbronner Kriminächten den "Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe.
Eintritt frei. Der Hut geht rum.

Freitag, 5. Mai 20 Uhr im Café
Das ABC der Kunstgeschichte
Wir wissen alle, dass Kunst im Museum oder in Galerien zu finden ist. Aber Kunst spielt auch für unseren Alltag eine stilbildende Rolle. So treffen wir regelmäßig auf Kunst ohne dem eine große Bedeutung beizumessen. Diesen Umstand will Andrea Dreher ein für alle Mal ändern. Sie nimmt uns für ca. 1,5 Stunden mit auf den Weg zu einem spannenden Kapitel der Kunst und Kunstgeschichte, beginnend irgendwann in der fernen Antike und im Hier und Jetzt endend. Angefangen wird mit dem Buchstaben A.
Andrea Dreher M.A. hat an den Universitäten Würzburg, Padua, Mailand und Berlin Kunstgeschichte studiert. Sie lebt und arbeitet seit 18 Jahren als Freiberuflerin in Ravensburg.
Eintritt frei. Der Hut geht rum

Samstag, 6. Mai. 15 Uhr im Kulturraum
Kasperkoffer zeigt: Der Riese und die Zwerge
Ein Kaspermärchen in 5 Akten
von und mit Christoph Stüttgen.
Durch das Fenster der alten Hütte glitzert in der Ferne ein Berg.„Von dem möchte ich gern einen Stein haben!“ Und flugs macht sich Kasperle auf den Weg. Als er endlich dort ankommt, ist es schon dunkel. Kasperle hat Hunger und Durst, ihm ist kalt, und er ist müde... Doch hinter dem Berg lauert ein Riese, der den kleinen Schelm mit allerlei Köstlichkeiten lockt, von denen auch die Zwerge ein Lied singen können. Auf geht´s, Kinder, mit dem Kasper in die Berge. Dort trefft Ihr einen kleinen Kasperle, den Riesen und die Zwerge... Aber wo ist die Goßmutter?
Eintritt: 5 Euro

Samstag, 6. Mai 20 Uhr im Café
Weinprobe mit Bioweinen aus Europa
Uli Scheffler, der auch Weinseminare gibt, kredenzt seine neuen Schätze und erzählt viel Wissenswertes über den beliebten Rebensaft und dem Umgang damit. Es erwartet uns ein entspannter Abend mit vielen Gaumenfreuden.
Wir präsentieren unter anderem viele neue Weine aus Italien, von der Loire, neue Jahrgänge und vieles andere mehr.
Von 18 bis 20 Uhr besteht die Möglichkeit, à la carte zu essen, während der Weinprobe werden aus der Küche auf Wunsch Käseteller gereicht.

Sonntag, 7. Mai 17 Uhr im Café
Bhante Sanghasena und Bhante Nagasena:
Gelebtes Mitgefühl

Bhikkhu Sanghasena wird an diesem Abend einen Vortrag halten und das von ihm gegründete Mahabodhi-Projekt in Ladakh, Nordindien / Himalaya vorstellen und dazu Dias zeigen.
"Wahre Bildung vermittelt nicht nur Wissen, sondern fördert den Menschen in seinem ganzen Wesen" (Bhante Sanghasena). Vorrangiges Ziel von Mahabodhi ist es, Kindern aus den entlegenen Hochtälern Ladakhs im indischen Himalya eine gute und umfassende Schulbildung zu ermöglichen. Seit der Gründung 1986 widmet Bhante Sanghasena diesem einzigartigen Projekt seine ganze Energie, bei dem die Lehre Buddhas als gelebtes Mitgefühl in Erscheinung tritt. Darüber hinaus engagiert sich Bhante Sanghasena und Mahabodhi aber auch mit weiteren sozialen Projekten in Ladakh, wie der Unterstützung älterer mittellosen Menschen im Mahabodhi-Altenheim und der Förderung junger Nonnen und Mönche.
Danach wird zu einem indischen Essen auf Spendenbasis eingeladen.

Donnerstag, 11. Mai 20 Uhr im Café
Estrela - Journey to Brazil
Eine unterhaltsame Reise durch die brasilianische Musik: groovige Sambas, sanfte Bossas, schwungvolle Baiaos und Choros – lassen sie sich entführen in die klangvolle Welt Brasiliens!
Aleksandra Lartseva - Violine, Gesang
Susanne Scheier - Gitarre, Gesang
Eintritt frei. Der Hut geht rum.

Samstag, 13. Mai 20 Uhr im Café
Musique in Aspik
Das "Volksweltmusiklyrikduo" MUSIQUE IN ASPIK – Alte Lieder & Poesie aus Augsburg - Petra Küfner (Gesang, Flöten, Ukulele...) und Markus Wangler (Gitarre, Akkordeon, Cajon, Loopbox...) - interpretieren alte deutsche Volkslieder auf originelle, mitreißende und zugleich berührende Art und lassen so die alten Lieder und ihre Geschichten in überraschend neuem Licht erscheinen.
Mit viel Gespür für Wort und Klang schwingen sie ihren musikalischen Staubwedel, befreien die deutschen Liedschätze vom Mief vergangener Zeiten, fügen hier und dort mit Respekt vor dem Original etwas hinzu ohne den eigentlichen Kern zu verdecken und präsentieren jedes Fundstück und seine Geschichte mit viel Freude an der Musik und Sinn für Humor in zum Teil völlig neuen Gewand.
Eintritt frei. Der Hut geht rum.

Mittwoch, 17. Mai, 20 Uhr im Kulturraum
Soziale und ökologische Krisen zwischen Mangel und Überfluß
Rundgespräch mit Dieter Koschek und  Anton Kimpfler.

Donnerstag, 18. Mai, 20 Uhr im Café
Live Konzert Thomas Lutz und Gregor Hilden
Blues, Soul und grooviger Jazz stehen auf dem Programm des Gitarristen Gregor Hilden aus Münster. Mit unzähligen Auftritten, insgesamt 10 CDs und einer Live-DVD unter eigenem Namen ist er seit langem in der Szene aktiv und mittlerweile auch international bekannt geworden.
Am 18. Mai begegnet der sensible und bewegliche Blues- und Soul-Gitarrist dem spielfreudigen und kraftvollen Jazzgitarristen Thomas Lutz aus Friedrichshafen zu einem stimmungsvollen Duo-Abend. Da ist nichts Abgespieltes zu hören, sondern die Musik entsteht auf der Bühne miteinander. Zwei Gitarren sorgen für einen Abend voller Spontaneität und Kreativität – ganz live eben.
Eintritt frei. Der Hut geht rum.


Freitag, 19. Mai, 20 Uhr im Kulturraum
Bienengespräch
Mellifera Regionalgruppe "Eulenspiegel Bodensee".
Praktiker und Interessierte sind herzlich eingeladen zu unseren Gesprächen über natürliche Bienenhaltung.


Samstag, 20. Mai 20 Uhr im Café
Lola Pianola (Gesang und Piano)
spielt Chansons aus dem prallen Leben – wir preisen die namhaften Musen Tante Paula, Vladimir und Knut ebenso wie die namenlosen: das alte Liebespaar, den Akkordeonspieler, die Kanaille, die Lolas dieser Welt und jene, die nicht wissen, zu wem sie gehören oder wo ihnen der Kopf steht. Dass das Leben nicht immer rosig ist, ist das Salz in der Suppe des Chansons.
Und wer doch weint, wenn er auseinandergeht, sollte auf den Onkel Doktor hören, der einen Blick ins Telefonbuch empfiehlt und eine flotte Polka aufs Parkett legt. Kann denn Liebe Sünde sein? Hier gibt es die Antwort mit Kompositionen aus fünf Jahrzehnten, zum Lachen und zum Weinen, die ganze Klaviatur des Menschseins in guten wie in schlechten Tagen – Lola und ihr Pianola – kommen Sie, staunen Sie, singen Sie mit und schnäuzen Sie mit uns gemeinsam in Ihr Taschentuch – auf Deutsch oder auf Französisch – ganz wie es beliebt.
Eintritt frei. Der Hut geht rum.

Mittwoch, 24. Mai, 20 Uhr im Kulturraum
Rundumkreis
zum Thema "Loslassen". Eine offene, sanft geregelte Gesprächsrunde in der jede(r) zu Wort kommt.

Sonntag, 28. Mai, 19 bis ca. 21 Uhr im Kulturraum
Reise in die Stille
Meditation – Musik – Weisheit aus den Weltkulturen.
Bei einer von Soz.-Psychologin Ingrid Strom geführten Reise in die Stille haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu entspannen und bei meditativer Musik über Weisheiten aus aller Welt nachzusinnen. Die originären Heiligen Schriften der Weltkulturen sprechen uns in besonderer Weise an; sie bieten Nahrung für die Seele, Inspiration, Orientierung und Sinn im Leben. Im daran anschließenden achtsamen Gespräch können noch Fragen geklärt, Erkenntnis gewonnen, Freundschaft und Frieden gefunden werden. Anmeldung erwünscht: T. 08382-943 0359


Juni  2017

Freitag, 2. Juni 20 Uhr im Café
Live Konzert - Gianni Dato & The Blue Tone - Power Trio
"Gianni Dato & The Blue Tone" heißt das Bandprojekt des in Sizilien geborenen Sängers und Gitarristen. Das Trio spielt Blues-Rock vom Feinsten, mal rockig, mal funky und immer groovy. Im Programm sind Blues-Tunes von Robben Ford, Matt Schofield, Eric Clapton, Gary Moore, Jimi Hendrix und Robert Cray, aber auch Rockklassiker etwa von den Dire Straits, Police oder ZZ Top. Unterstützt wird Gianni Dato von einer zupackenden Rhythm-Section. Bass spielt Wolfgang Kehle, am Schlagzeug sitzt Happy Ibele.
Eintritt frei. Der Hut geht rum.

Mittwoch, 14. Juni, 20 Uhr im Kulturraum
Rundumkreis
Eine offene, sanft geregelte Gesprächsrunde in der jede(r) zu Wort kommt. 

Das Gesprächsthema ist noch offen.

Mittwoch, 21. Juni, 20 Uhr im Kulturraum
Was uns der Tod sagen kann
Rundgespräch mit Elmar Gabriel und  Anton Kimpfler.

Samstag, 24. Juni, 9 - 19 Uhr und
Sonntag, 25. Juni, 9-18 Uhr im Kulturraum
Bewegungen der Liebe
Familienstellen mit Hans-Peter Regele,
ARKANUM - Praxis für Therapie, T. 08382-275212.
Das Familienstellen hilft uns, Verstrickungen und fehlende Personen aus der Familie ans Licht zu holen so dass, das was getrennt war, wieder vereint werden kann.

Samstag, 24. Juni 20 Uhr im Café
BACK TO SOUL featuring Sara Velic (Vocal)
Sara Velic ist eine vielversprechende, junge Nachwuchssängerin aus Vorarlberg mit bosnischen Wurzeln, die sich mit Pop-Soul-Songs von Duffy, Stevie Wonder, Amy Winehouse, Jamie Lawson, Chaka Khan, Alicia Keys, Queen u.v.a. präsentiert.
Für die groovige Begleitung an Schlagzeug und Cajon sorgt Dario Dalpra, ebenfalls ein bereits viel beschäftigtes, junges Nachwuchstalent aus Vorarlberg.
Begleitet werden sie von 2 erfahrenen Musikern, die einen kurzweiligen Dialog mit interaktiven Improvisationen versprechen: Klaus Raidt – E-Piano; Gernot Häfele - Gitarre.
Eintritt frei. Der Hut geht rum.

Donnerstag, 29. Juni, 20 Uhr im Café
Trio Domestiko
Mehrsprachigen Funk, Soul, Reggae, Polka, Blues, Samba, Bossanova & Jazz-Manouche spielen das Trio Domestiko live mit Matias Collantes (Gesang, Gitarre, Bass, Percussion), Andreas Ogger (Gesang, Bass, Schlagzeug) und Dominik Blöchl (Gesang, Klavier, Akkordeon, Gitarre, Percussion). Teil des Programms bilden neue eigene Stücke und Songmaterial der CD "Domestik - Helium, Sachen die Hochziehen". Eine Geschmacksprobe gibt‘s unter
www.domestik.eu. Eintritt frei. Der Hut geht rum.

Modell Wasserburg e.V.

Unter diesem Namen gründete Peter Schilinski 1976 mit Freunden und Freundinnen einen Verein, der die rechtliche Grundlage für den Aufbau des Projektes Eulenspiegel bieten sollte. Das Ziel war ein Kulturzentrum zu schaffen, um im konkreten Alltag und in einem kleinen Projekt die Soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner zu leben. Daher kommt auch der Name „Modell Wasserburg“ - ein Modell für gesellschaftliche Neuordnung im Zeichen der Idee der Sozialen Dreigliederung.Der Gasthof und das Haus sollten kein Privatbesitz einer Person sein, sondern im Besitz des  Vereins Arbeits- und Lebensgrundlage für Menschen bieten, die an dieser Idee arbeiten wollen.
Der Start des ganzen Projektes war möglich, weil alte und neue FreundInnen die Idee unterstützten und sich entschlossen, durch Spenden und Darlehen einen Großteil der Summe zur Verfügung zu stellen, die den Kauf des Hauses ermöglichte.
Anfang 2005 löste sich die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft auf. Die Gründe sind vielfältig, die Entwicklung entspricht sicherlich auch der allgemeinen Entwicklung. Die Lebensform, ohne Hierarchie gemeinsam zu leben und zu arbeiten, ist inzwischen ein Relikt. Trotzdem trägt der Verein und seine Aktiven die Idee weiter, auch wenn sie nicht mehr praktisch gelebt wird. Die Umsetzung muss heute wahrscheinlich anders gestaltet sein, damit „der Geist“ wieder Fuß fassen kann.
Das Konzept der Sozialen Dreigliederung besagt, dass es die Entwicklung der Gesellschaft erfordert, die Bereiche der Kultur, des staatlich-rechtlichen Lebens und der Wirtschaft als eigenständige Bereiche zu behandeln, die jeweils ihre eigene Entwicklungsnotwendigkeiten haben.
Für die Kultur (Bildung, Kunst, Forschung usw.) ist die Freiheit jeglicher Richtung lebensnotwendig. Alle staatlichen oder wirtschaftlichen Gängelungen ersticken ihre schöpferischen Möglichkeiten.
Nur eine wirklich unabhängige Presse kann eine Urteilsfähigkeit ermöglichen, die für die Rechtsverhältnisse in einem demokratischen Staat notwendig sind. Jede/r sollte gleichberechtigt entscheiden dürfen über Fragen, die sein/ihr Leben betreffen.
In der Wirtschaft ist Zusammenarbeit notwendig, um angesichts unserer Umweltsituation die Lebensgrundlagen in möglichst effektiver, menschen- und naturgemäßer Weise zu nutzen.
An diesen Ideen arbeitet der Verein - für das eigene Zusammenleben und für größere gesellschaftliche Zusammenhänge. Heute geschieht dies, indem der Verein, der Mitglieder in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden hat, das Haus und die Einrichtung besitzt und dem Projekt Eulenspiegel zur Verfügung stellt. Der Verein verpachtet die Gaststätte, den Laden u.a., ist der Veranstalter im Kulturaum, unterstützt den Jedermensch-Verlag, die Begegnungsstätte in Comiso und die Projektwerkstatt am See.

Spenden und/oder Darlehen:
Modell Wasserburg e.V. ist seit 1976 als gemeinnützig anerkannt.
Bodenseebank Wasserburg  Kto.Nr. 100212652  BLZ 733 698 21

Peter Schilinski (1916-1992)

„Wahrheit und Liebe verbinden ist die einzige
Möglichkeit, um positiv wirksam zu werden.
Ohne das Erüben von Menschenerkenntnis,
Selbsterkenntnis, Toleranz und gegenseitigem
Interesse hat die ganze politische Geschichte
kein Fundament.“
(Peter, 1988).

Bereits 1954 gründete Peter Schilinski mit anderen zusammen eine erste Lebens-, Wohn- und Arbeitsgemeinschaft in Witthüs auf der Nordseeinsel Sylt. Dort arbeitete er mit FreundInnen (u.a. Ulle Weber) an der Idee der Sozialen Dreigliederung.
Um diese Arbeit zu vertiefen, entstanden in der Folge mehrere Arbeitskreise in ganz West-Deutschland. 1958 rief er die die Zeitschrift „Jedermann“, ins Leben, die heute noch als jedermensch existiert.
Nach einer Zwischenstation in den „Witthüs-Teestuben“ in Hamburg wurde 1971 das „Internationale Kulturzentrum Achberg“ ( INKA) als Zentrum der „Dreigliederer“ gegründet.
1975 verließ Peter das INKA - und nach kurzem Aufenthalt in der „ Alten Post“ in Hergensweiler - wurde das Modell Wasserburg, die Gaststätte „Zum Eulenspiegel“, wiederum als Arbeits- und Lebensgemeinschaft, zu seiner letzten Wirkensstätte.
Sein Engagement galt seit 1945 der Verbreitung der Idee der Sozialen Dreigliederung und der Erarbeitung der Anthroposophie und deren Umsetzung im Konkreten.

Das Holzhaus

Unser kleines Holzhaus im hinteren Garten bietet einfache Übernachtungsmöglichkeiten für Freunde und Freundinnen des Hauses und am Projekt Eulenspiegel interessierte Mitmenschen.
Es gibt eine kleine Gemeinschaftsküche und insgesamt 10 Betten in zwei Dreibettzimmern mit jeweils einem Stockbett, in einem Doppelzimmer und in zwei Einzelzimmern mit französischen Betten.
Heizung, eine Dusche und WC ergänzen die Ausstattung.
Der Selbstkostenpreis für die Übernachtung beträgt 12 Euro pro Person mit eigenem Schlafsack, für Kinder 8 Euro. Einzelzimmer und falls jemand allein im Doppelzimmer übernachten will, 20 Euro.
Bettwäsche einmalig 5 Euro pro Person, ist aber nur begrenzt vorhanden. Deshalb bitte vorher anfragen.

Bitte melden Sie sich bei uns zur Anmeldung und für weitere Informationen .

Modell Wasserburg e.V.
Dorfstrasse 25
88142 Wasserburg am Bodensee
Telefon/Fax: 08382-89056
eulenspiegel.wasserburg@t-online.de



Jedermensch-Verlag

Freiheit im Geistesleben
Gleichheit im Rechtsleben
Zusammenarbeit im Wirtschaftsleben

Im jedermensch-Verlag werden in erster Linie die Schriften von Peter Schilinski und vierteljährlich die Zeitschrift „jedermensch“ herausgegeben. Der Verlag arbeitet als ein Non-Profit-Unternehmen. Die Verlagsunterlagen können gerne eingesehen werden. Die Arbeit wird weitgehend ehrenamtlich gemacht bzw. durch das Modell Wasserburg e.V. unterstützt. Inhaber ist die Ackermann, Brutschin, Koschek & van Dijk GBR.

Die Zeitschrift „jedermensch“ wurde im Jahr 1958 von Peter Schilinski als Aufklärungsorgan für die Soziale Dreigliederung gegründet. Sie wird heute von MitarbeiterInnen und FreundInnen des Projekts Eulenspiegel gemacht. Die Leser und Leserinnen sind eingeladen, am Leben der Zeitung durch eigene Beiträge mitzuwirken.

Die Zeitschrift fühlt sich der BürgerInnenbewegung für Ökologie und Selbstbestimmung verbunden. Auf der Basis der Sozialen Dreigliederung wird über das Zeitgeschehen berichtet.
Im Impressum heißt es:
„Wir suchen Wege zu einer geistig freien, demokratischen und sozialistisch-assoziativen Gesellschaftsordnung (Selbstverwaltung) in Richtung der Dreigliederung des Sozialen Organismus, wie sie erstmals von Rudolf Steiner zu Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt worden ist. Das notwendige Neue wollen wir im Zusammenhang mit dem unbrauchbaren Alten zeigen. Dabei versuchen wir, die Spannweite von politischen, persönlichen und geistig-spirituellen Fragen auszuhalten. Wir empfinden dies als zusammengehörig: Was draußen ist, innen wiederfinden, das innen Entdeckte außen verwirklichen.“

PROWAS

Projektwerkstatt am See - Büro für soziale Dreigliederung

PROWAS unterstützt selbstorganisierte Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern und die Entwicklung einer basisdemokratischen freien Gesellschaftsordnung. Vorrangig aktiv ist PROWAS in den folgenden Bereichen:

Soziale Dreigliederung
Das „Büro für soziale Dreigliederung“ ist eine Anlaufstelle für Interessierte einerseits und eine Dokumentationsstelle für Aktivitäten für die Soziale Dreigliederung andererseits. Die Grundlage bildet der Jedermensch-Verlag, der Informationen sammelt, und weiterverbreitet. Es besteht ein Infopool über Aktivitäten für die Soziale Dreigliederung. Durch die Zeitschrift „jedermensch“ werden vierteljährlich Schwerpunktthemen erarbeitet und zum Zentrum der jeweiligen Aktivitäten gemacht.
Existenzgeld (Entkoppelung von Arbeit und Einkommen)

Solidarische Wirtschaft
Der frühere Eulenspiegel war lange Zeit ein Modell für ein anderes Wirtschaften. Die hier gemachten Erfahrungen und Beobachtungen versuchten wir zusammen mit anderen Projekten zu verallgemeinern und dabei eine gesellschaftliche Wirtschaftsalternative zu entwickeln. Dies passierte zumeist im „Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie“

Ökologie / Provinzentwicklung
Im Bionetz Lindau werden Biobetriebe des östlichen deutschen Bodenseeufer vernetzt. Ein Einkaufsführer wurde herausgebracht und weitere Öffentlichkeitsarbeit geleistet.
Daneben arbeiten wir an der Erstellung einer Adressensammlung sozial-politischer-kultureller Bürgerinitiativen.
In PROWAS laufen die Erfahrungen, das Wissen und die Menschen aus vor allem folgenden Projekten zusammen:
Modell Wasserburg
Jedermensch-Verlag
Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise agspak
Arbeitslosenselbsthilfe Lindau ash
Case Caro Carrubo Kommunikationszentrum auf Sizilien
Milas – Straßenkinderprojekt in Yojakarta, Indonesien

Dorfstraße 25
88142 Wasserburg
T.08382 89056

Case Caro Carrubo

Kultur- und Begegnungsstätte in Comiso, Sizilien
Case Caro carrubo - Die Häuser zum lieben Johannisbrotbaum - sind ein Ort für alle Reiselustigen, die Ferien im Einklang mit Natur und Umwelt und in Kontakt zu Land und Leuten verbringen möchten.
Die Häuser liegen auf einem kleinen Hügel der Monti Iblei, einer Bergkette im Südzipfel Siziliens, Provinz Ragusa, rund 30 km vom Meer entfernt, unweit der Stadt Comiso. Benannt wurde der Ort nach seinem weithin sichtbaren Johannisbrotbaum. Das Grundstück umfasst ein grosses Stück Land und ein kleines, altes, seit einigen Jahren nun restauriertes Gehöft. Durch Wiederaufforstung und Rekultivierung des Oliven- und Mandelhains bildet Case Caro Carrubo heute mit seinen vier Hektar eine kleine grüne Oase auf den sonst eher kargen Ausläufern der Bergkette.
Sizilien ist auch heute noch stark von Landflucht und Emigration betroffen. Umso wichtiger wird es, diese schwachen Landregionen zu schützen. Case Caro Carrubo setzt sich dafür ein.
Nachhaltige Wirtschaftsweise ist uns in allen Bereichen wichtig.
Feuer, Wasser, Luft und Erde: Wo sind diese Urelemente, unsere Lebensvoraussetzungen, noch im Alltag erlebbar? Case Caro Carubo gründet sich auf diesen Reichtum und möchte Sie/Euch gerne daran teilhaben lassen. Vor allen Dingen liegt uns das Wohl der Kinder am Herzen: Sie können sich ohne Angst vor Autoverkehr frei und ungehindert auf dem Grundstück bewegen und auf Entdeckungsreise gehen. Kulturelle Arbeit findet in dem uns möglichen Rahmen statt.

Anreise zum Eulenspiegel

Anreise mit der Bahn:
Aus Richtung Basel, Ulm, München, erreichen Sie Lindau oder Friedrichshafen. Dort haben Sie jeweils Umsteigemöglichkeiten in Nahverkehrszüge oder Busse nach Wasserburg an der Strecke Lindau- Friedrichshafen.
Vom Wasserburger Bahnhof ist der Eulenspiegel in 5 Minuten zu Fuß erreichbar. Unmittelbar am Bahngleis entlang Richtung Lindau. Nach 100 Metern Straße rechts abwärts. Nach weiteren 50 Metern sehen Sie rechts den Eulenspiegel.   

Anreise mit dem Auto:
Aus Richtung Überlingen, Friedrichshafen: B31 Richtung Lindau bis Ausfahrt Kressbronn. Beschilderung nach Kressbronn folgen. Geradeaus durch Kressbronn weiter Richtung Lindau Ausfahrt Wasserburg bis zur großen Kreuzung in der Ortsmitte. Dort links abbiegen, dann sehen Sie nach 100 Metern den Eulenspiegel auf der linken Seite.
Aus Richtung Ulm oder München: Autobahn über Memmingen Richtung Lindau (A96) bis Ausfahrt Lindau. Richtung Lindau. Dort der Beschilderung nach Wasserburg bzw. Nonnenhorn folgen.
Nach Ortsschild Wasserburg am Kreisverkehr links über die Bahn hinunter durch eine leichte Rechtskurve . Das erste Haus auf der rechten Straßenseite ist der Eulenspiegel.

Kontakt

Eulenspiegel
Dorfstr. 25
88142 Wasserburg

Telefon:
Modell Wasserburg e.V. / Eulenspiegel´s Kulturraum / Jedermensch-Verlag / PROVAS  
08382 89056
Café 08382 9896 452
Bioladen 08382 9896 453 

E-mail:
Café:  cafe@eulenspiegel-wasserburg.de
Bioladen:  bioladen@eulenspiegel-wasserburg.de
Kulturraum:  kultur@eulenspiegel-wasserburg.de
Modell Wasserburg e.V.:  eulenspiegel.wasserburg@t-online.de

Case Caro Carrubo
c/o Renate Brutschin Contrada Cifali 36/37 
I-97012 Chiaramonte/Gulfi (RG)
Tel. +39 339 3154580
mail: info@carocarrubo.org
www.carocarrubo.org

Links

www.jedermensch.net
www.carocarrubo.org
www.dikoze.net
www.ichbinbaf.de